Titelangaben
Landwehr, Adrian:
Subjektive Annahmen über die menschliche Natur : Argumente und erste empirische Ergebnisse zur Bedeutung von Menschenbildannahmen in psychologischen Erklärungen.
2026. - CXXXIX, 159 S.
(Dissertation, 2026, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt)
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Kurzfassung/Abstract
Überlegungen zur menschlichen Natur werden bereits seit Jahrtausenden diskutiert. Ausgehend von philosophischen Gedanken aus der Antike werden Fragen nach der Natur des Menschen über die Philosophie hinausgehend in vielen unterschiedlichen Wissenschaften aufgegriffen, wie die Theologie, Biologie, Soziologie, Politikwissenschaft, Wirtschaftswissenschaften, Anthropologie und auch die Psychologie. Wahrend es in der Philosophie um normativ-philosophische Annahmen geht, stehen innerhalb der Psychologie subjektive Annahmen im Vordergrund, die mittels empirischer Methoden untersucht und erhoben werden. Auch auf dieser Grundlage wurden, genau wie in den anderen genannten Disziplinen auch, unterschiedliche Menschenbildannahmen proklamiert, die die implizite Grundlage ebenso unterschiedlicher wissenschaftlicher Strömungen, Theorien und Modelle bilden.
Menschenbilder werden in dieser Arbeit aus psychologischer Sicht betrachtet und untersucht. Damit wird die subjektive Seite in den Vordergrund gestellt wird. Denn überraschenderweise gibt es - auch innerhalb der Psychologie - weitaus weniger empirische Forschung zu Menschenbildern und Menschenbildannahmen, als man angesichts der Bedeutung des Forschungsfeldes erwarten könnte. In dieser Arbeit ist von Menschenbildannahmen die Rede, die die Subjektivität der Annahmen betonen, die sich zugleich empirisch betrachten und erheben lassen und die die Vereinbarkeit vielfältiger Annahmen über die menschliche Natur ermöglichen, statt sich auf ein spezifisches und fest definiertes Menschenbild festzulegen.
Menschenbildannahmen sind definiert als Annahmen von Individuen über Menschen im Allgemeinen und umfassen die subjektive Zuschreibung vielfältiger Attribute wie Eigenschaften, Fähigkeiten und Neigungen zur menschlichen Natur. Damit sind diese Attribute subjektiv grundsätzlich auf alle Menschen anwendbar. Es ist denkbar, dass das Maß, in welchem diese Annahmen von einem Individuum auf bestimmte Personen angewandt werden, davon abhängt, wie viele spezifische Informationen dem Individuum zu der betreffenden Person zur Verfügung stehen.
Weitere Angaben
| Publikationsform: | Hochschulschrift (Dissertation) |
|---|---|
| Schlagwörter: | Menschenbild; Wesen des Menschen; Angewandte Psychologie; Konfliktlösung; Politische Einstellung |
| Sprache des Eintrags: | Deutsch |
| Institutionen der Universität: | Philosophisch-Pädagogische Fakultät > Psychologie > Professur für Sozial- und Organisationspsychologie
Philosophisch-Pädagogische Fakultät > Dissertationen / Habilitationen |
| DOI / URN / ID: | 10.17904/ku.opus-1061 |
| Open Access: Freie Zugänglichkeit des Volltexts?: | Ja |
| Titel an der KU entstanden: | Ja |
| KU.edoc-ID: | 37022 |
Letzte Änderung: 04. Aug 2026 08:04
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