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Die Zeitschrift 'Brigitte' und der Kaiser 'Wilhelm' Sekt. Was qualifiziert einen Rufnamen für eine „zweite Karriere“ als Markenname?

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Ronneberger-Sibold, Elke ; Wahl, Sabine:
Die Zeitschrift 'Brigitte' und der Kaiser 'Wilhelm' Sekt. Was qualifiziert einen Rufnamen für eine „zweite Karriere“ als Markenname?
In: Beiträge zur Namenforschung. 52 (2017) 3. - S. 349-378.
ISSN 0005-8114

Kurzfassung/Abstract

Gegenstand dieses Aufsatzes sind deutsche Markennamen, die zwischen 1894 und 2008 gesichert wurden und einen Rufnamen enthalten. Diese Rufnamen sollen unter Anderem zu einer Personifizierung der Marken und damit zur Kundenbindung beitragen. Wir untersuchen lexikalische, morphologische und vor allem gestalthaft erfasste phonologische Eigenschaften, die Rufnamen für diese Funktion besonders geeignet machen. Dabei spielen der Unterschied zwischen männlichen und weiblichen Rufnamen sowie der historische, soziokulturelle und politische Hintergrund eine große Rolle. Die phonologischen Eigenschaften werden mit ihren Entsprechungen bei den beliebtesten Rufnamen zur Benennung von Neugeborenen der jeweiligen Jahrgänge verglichen. Seit den Siebzigerjahren nähern sich nicht nur in lautlicher, sondern auch in allen anderen untersuchten Hinsichten die männlichen Rufnamen in Markennamen an die weiblichen an. Verschiedene Motive für dieses Phänomen werden diskutiert.

Weitere Angaben

Publikationsform:Artikel
Schlagwörter:Markennamen, Rufnamen, Lautgestalt von Rufnamen
Institutionen der Universität:Sprach- und Literaturwissenschaftliche Fakultät > Germanistik > Lehrstuhl für Deutsche Sprachwissenschaft
Peer-Review-Journal:Ja
Titel an der KU entstanden:Ja
KU.edoc-ID:21252
Eingestellt am: 06. Mär 2018 10:39
Letzte Änderung: 30. Jul 2018 15:08
URL zu dieser Anzeige: https://edoc.ku.de/id/eprint/21252/
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